KMU-Innovativ: Vorfahrt für Spitzenforschung im Mittelstand
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind in vielen Bereichen Vorreiter des technologischen Fortschritts. Die mit Spitzenforschung verbundenen Risiken sind allerdings für KMU häufig schwer zu schultern. Deshalb gestaltet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit KMU-innovativ den Zugang zur Forschungsförderung für sie spürbar einfacher, u. a. durch vereinfachte Bonitätsprüfung. Mit KMU-innovativ fördert das BMBF Spitzenforschung in wichtigen Zukunftsbereichen.
In vielen Bereichen der Spitzenforschung sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Vorreiter des technologischen Fortschritts. Mit KMU-innovativ will das BMBF die Beantragung und Bewilligung von Fördermitteln für KMU vereinfachen: Ein zentraler Lotsendienst hilft in allen Fragen weiter, verbindliche Bearbeitungsfristen sollen mehr Planungssicherheit geben. KMU-innovativ ist in Technologiefeldern gestartet, die für Deutschlands Zukunft besonders wichtig sind:
Forschung für die zivile Sicherheit
Biotechnologie
Medizintechnik
Informations- und Kommunikationstechnologien
Nanotechnologie
Optische Technologien
Produktionstechnologie
Technologien für Ressourcen- und Energieeffizienz
Spitzenforschung bietet KMU die Chance, mit neuen Produkten und Prozessen erfolgreich im Markt zu bestehen. Bei der Erschließung neuer Märkte sind KMU besonders flexibel und schnell. Dies gilt gerade für neue Forschungsfelder, in denen Geschwindigkeit entscheidet. Die wichtigsten Impulse beispielsweise in den Bio- und Nanotechnologien kommen überwiegend aus mittelständischen Unternehmen. Auch in den Dienstleistungsbranchen sind es vor allem KMU, die in Forschung und Entwicklung investieren.
Die Vorteile von KMU-innovativ
Beratung durch einen Lotsendienst: Unternehmen kommen schneller ans Ziel
Über das Beratungstelefon als Lotsendienst können alle Fragen rund um KMU-innovativ schnell und umfassend geklärt werden. Auf den folgenden Internetseiten finden Sie kompakt alle Informationen und Ausschreibungen der Technologiefelder unter dem Dach von KMU-innovativ. Hier können jederzeit auch Projektskizzen eingereicht werden.
Schnelles Verfahren: Keine Bearbeitung von Skizze und Antrag dauert länger als insgesamt vier Monate
Ein zweistufiges Verfahren mit verbindlichen Fristen gibt Planungssicherheit. Bereits zwei Monate nach dem Stichtag zur Einreichung der Projektskizze stehen die für eine Förderung geeigneten Forschungsvorhaben fest. Über die Bewilligung einer Förderung wird ebenfalls innerhalb von zwei Monaten nach Vorlage der vollständigen Unterlagen entschieden.
Vereinfachte Bonitätsprüfung: Auch kleine Unternehmen haben eine Chance
Viele kleine forschende Unternehmen befinden sich noch in der Aufbauphase. Deshalb gelten im Rahmen von KMU-innovativ besonders einfache Regeln für den Nachweis des erforderlichen Eigenkapitals. Eine vereinfachte Bonitätsprüfung und die Möglichkeit, bei knappem Eigenkapital Meilensteine in der Projektlaufzeit zu setzen, sorgen dafür, dass auch Spitzenforscher in kleinen Unternehmen ihre Ideen verwirklichen können.
Erfolgsgeschichte von Anfang an
Die Evaluation von KMU-innovativ zeigt, dass die Ausschreibungsrunden seit Start 2007 auf außerordentlich positive Resonanz gestoßen sind. Das Instrument wird breit über Deutschland verteilt genutzt. Jeweils etwa 50 Prozent der Unternehmen sind "Förderneulinge", die sich erstmals um BMBF-Fördermittel beworben haben.
Weitere Themen
Sie planen ein anspruchsvolles Forschungsprojekt in einem kleinen oder mittleren Unternehmen? Dann haben Sie wahrscheinlich eine exzellente Idee, aber nur wenig Zeit für die Suche nach der richtigen Fördermöglichkeit. Im Rahmen von KMU-innovativ will das BMBF Ihnen den Zugang so einfach wie möglich machen.
mehr (URL: http://www.hightech-strategie.de/de/432.php)
Ziel des zivilen Sicherheitsforschungsprogramms der Bundesregierung ist, durch die Entwicklung innovativer Lösungen die zivile Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen. Das Sicherheitsforschungsprogramm umfasst mehr als Technologieentwicklung. Innovation meint nicht nur technische Neuerungen, sondern beinhaltet auch innovative organisatorische Konzepte und Handlungsstrategien. Interdisziplinäre Projekte, Wissenstransfer in die Öffentlichkeit, die Betrachtung von gesellschaftliche Dimensionen und Transparenz sind in der Sicherheitsforschung Voraussetzungen für den Programmerfolg. Das Programm ist zudem in einen europäischen Rahmen eingepasst.
mehr (URL: http://www.hightech-strategie.de/de/1728.php)
In Deutschland gibt es inzwischen über 600 Unternehmen, die sich mit Biotechnologie befassen. Rund 500 davon sind "reine" Biotechnologie-Unternehmen, deren Geschäfte ganz oder überwiegend auf Verfahren der modernen Biotechnologie beruhen. Fast alle dieser Unternehmen sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Mitarbeitern. Mit "KMU-innovativ Biotechnologie - BioChance" werden FuE-Projekte von KMU unterstützt, die auf dem Gebiet der Biotechnologie tätig sind bzw. ihr Geschäftsfeld durch den Einsatz von Biotechnologie erweitern wollen.
mehr (URL: http://www.hightech-strategie.de/de/429.php)
Die IT- und Kommunikationsbranche (IKT) ist ein bedeutender Faktor für die deutsche Volkswirtschaft. Deutschland kann im Bereich IKT exzellente Forschungsergebnisse vorweisen, verzeichnet aber zugleich ungenutzte Potenziale bei der Umsetzung in industrielle Anwendungen und Produkte. Die IKT-Branche ist besonders stark durch KMU geprägt: Sie machen 90 Prozent der IT-Unternehmen in Deutschland aus. Sie sind ein wichtiger Innovationsmotor und eine wichtige Schnittstelle für den Transfer von Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft.
mehr (URL: http://www.hightech-strategie.de/de/430.php)
Die Nanotechnologie birgt große Potenziale für Deutschland, technologisch wie auch wirtschaftlich. Schon heute sind rund 740 innovative Unternehmen mit der Entwicklung, Anwendung und dem Vertrieb nanotechnologischer Produkte befasst. Rund 50.000 industrielle Arbeitsplätze sind hiermit verbunden - mit steigender Tendenz. Branchenexperten schätzen für das Jahr 2015 das branchenübergreifende, weltweite Marktvolumen auf über eine Billion Euro.
mehr (URL: http://www.hightech-strategie.de/de/426.php)
Die Optischen Technologien zählen mit über 120.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 18 Mrd. Euro zu den wesentlichen Zukunftsfeldern. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entwickeln sich in diesem Technologiefeld immer stärker als Innovationsmotor und Nahtstelle für den Transfer von Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will insbesondere solche KMU unterstützen, die sich besonders in Forschung und Entwicklung engagieren und innovative Forschungsprojekte fördern.
mehr (URL: http://www.hightech-strategie.de/de/604.php)
Produktion und produktionsnahe Dienstleistungen erzielen mehr als zwei Drittel der gesamten Wirtschaftsleistung in Deutschland. Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein, nehmen Forschung, Entwicklung und Qualifizierung eine Schlüsselrolle ein. KMU sind als Innovationsmotor und Nahtstelle für den Transfer von Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft in diesem Bereich besonders stark. Sowohl in etablierten Bereichen als auch bei der Umsetzung neuer Schlüsseltechnologien in die betriebliche Praxis hat sich in den letzten Jahren eine neue Szene innovativer Unternehmen herausgebildet, die es zu stärken gilt.
mehr (URL: http://www.hightech-strategie.de/de/435.php)
Der Bedarf an Ressourcen und Energie einerseits sowie der Klimawandel andererseits werden in wenigen Jahren den Druck auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft massiv erhöhen. Umwelteffiziente Technologien entwickeln sich zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor. Treiber von Effizienztechnologien sind oft kleine und mittlere Unternehmen (KMU). In vielen Bereichen besitzen deutsche Unternehmen und hier insbesondere KMU einen internationalen Wettbewerbsvorsprung. KMU sind ein wichtiger Innovationsmotor und eine wichtige Schnittstelle für den Transfer von Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft.
mehr (URL: http://www.hightech-strategie.de/de/439.php)