Potenziale ausschöpfen, Klima schonen: Ressourcen- und Energieeffizienz

Die Reserven an natürlichen Ressourcen gehen zur Neige, die Preise für fossile Rohstoffe steigen. Vor diesem Hintergrund haben umweltfreundliche und energiesparende Technologien wachsende Bedeutung. Deutschland gehört zu den Vorreitern bei Innovationen auf dem Gebiet der Ressourceneffizienz. Die Erwartungen an die Fortschritte der Branche sind hoch, nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht. Denn von den Forschern und Entwicklern werden auch Antworten auf den Klimawandel erhofft. Rohstoff- und Energieeffizienz stehen daher auf der politischen und wirtschaftlichen Agenda weit oben.

Umweltschutzaspekte fließen heute zunehmend bereits in die Entwicklung von Produkten und Prozessen ein: Über den gesamten Produktlebenszyklus sollen natürliche Ressourcen effizient genutzt und schädliche Umwelteinflüsse minimiert werden. Dabei rechnen sich neue ressourcenschonende Technologien auch wirtschaftlich. Die Nachfrage nach entsprechenden Produkten steigt weltweit.

Jüngste Untersuchungen bescheinigen Unternehmen, die in ressourcenschonende Technologien investieren, sehr gute Wachstumsaussichten. So wurden von 2004 bis 2006 durchschnittliche Wachstumsraten von elf Prozent in der Rohstoff- und Materialeffizienz und bis zu 21 Prozent mit energieeffizienten Technologien erreicht. Bis 2016 könnten in Deutschland rund 20 Prozent weniger Rohstoffe in der Produktion verbraucht werden. Allein in der Bundesrepublik würden die Materialkosten für kleine und mittlere Betriebe zwischen 6,4 und 13 Milliarden Euro pro Jahr sinken. Das Kostensenkungspotenzial für ganz Deutschland liegt bei 27 Milliarden Euro pro Jahr.

Treiber und Träger von Effizienztechnologien sind oft kleine und mittlere Unternehmen. In der Produktionstechnik stellen KMU etwa 90 Prozent aller Betriebe des verarbeitenden Gewerbes und 43 Prozent aller Beschäftigten. In den Wertschöpfungsketten nimmt der Mittelstand oft eine Schlüsselrolle ein. Das gilt für die Zulieferer des Maschinenbaus genauso wie für Dienstleister in den Bereichen Forschung und Planung. In vielen Bereichen, wie etwa Beschichtungen oder Biokunststoffe,besitzen deutsche Unternehmen und hier insbesondere KMU einen Vorsprung vor der weltweiten Konkurrenz.

Die Bundesregierung verfolgt im Rahmen der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie unter anderem die Ziele,  bis 2020 die Energie- und Rohstoffproduktivität der deutschen Wirtschaft zu verdoppeln und bis 2012 die Emissionen der sechs im Kyoto-Protokoll genannten Treibhausgase gegenüber 1990 um 21 Prozent zu verringern. Diese nationalen Nachhaltigkeitsziele lassen sich nur mit effizienterer und sauberer Technik erreichen. Deshalb sollen neue FuE-Lösungen mit Ressourcenschonungspotential schnell identifiziert, weiter entwickelt und umgehend im heimischen Markt angewendet werden.

  • Kurze Wege zur Förderung

    Sie planen ein anspruchsvolles Forschungsprojekt in einem kleinen oder mittleren Unternehmen? Dann haben Sie wahrscheinlich eine exzellente Idee, aber nur wenig Zeit für die Suche nach der richtigen Fördermöglichkeit. Im Rahmen von KMU-innovativ will das BMBF Ihnen den Zugang so einfach wie möglich machen.
    mehr (URL: http://www.hightech-strategie.de/de/432.php)
  • KMU-innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit

    Ziel des zivilen Sicherheitsforschungsprogramms der Bundesregierung ist, durch die Entwicklung innovativer Lösungen die zivile Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen. Das Sicherheitsforschungsprogramm umfasst mehr als Technologieentwicklung. Innovation meint nicht nur technische Neuerungen, sondern beinhaltet auch innovative organisatorische Konzepte und Handlungsstrategien. Interdisziplinäre Projekte, Wissenstransfer in die Öffentlichkeit, die Betrachtung von gesellschaftliche Dimensionen und Transparenz sind in der Sicherheitsforschung Voraussetzungen für den Programmerfolg. Das Programm ist zudem in einen europäischen Rahmen eingepasst.
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  • KMU-innovativ: Biotechnologie

    In Deutschland gibt es inzwischen über 600 Unternehmen, die sich mit Biotechnologie befassen. Rund 500 davon sind "reine" Biotechnologie-Unternehmen, deren Geschäfte ganz oder überwiegend auf Verfahren der modernen Biotechnologie beruhen. Fast alle dieser Unternehmen sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Mitarbeitern. Mit "KMU-innovativ Biotechnologie - BioChance" werden FuE-Projekte von KMU unterstützt, die auf dem Gebiet der Biotechnologie tätig sind bzw. ihr Geschäftsfeld durch den Einsatz von Biotechnologie erweitern wollen.
    mehr (URL: http://www.hightech-strategie.de/de/429.php)
  • KMU-innovativ: Informations- und Kommunikationstechnologie

    Die IT- und Kommunikationsbranche (IKT) ist ein bedeutender Faktor für die deutsche Volkswirtschaft. Deutschland kann im Bereich IKT exzellente Forschungsergebnisse vorweisen, verzeichnet aber zugleich ungenutzte Potenziale bei der Umsetzung in industrielle Anwendungen und Produkte. Die IKT-Branche ist besonders stark durch KMU geprägt: Sie machen 90 Prozent der IT-Unternehmen in Deutschland aus. Sie sind ein wichtiger Innovationsmotor und eine wichtige Schnittstelle für den Transfer von Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft.
    mehr (URL: http://www.hightech-strategie.de/de/430.php)
  • KMU-innovativ: Nanotechnologie

    Die Nanotechnologie birgt große Potenziale für Deutschland, technologisch wie auch wirtschaftlich. Schon heute sind rund 740 innovative Unternehmen mit der Entwicklung, Anwendung und dem Vertrieb nanotechnologischer Produkte befasst. Rund 50.000 industrielle Arbeitsplätze sind hiermit verbunden - mit steigender Tendenz. Branchenexperten schätzen für das Jahr 2015 das branchenübergreifende, weltweite Marktvolumen auf über eine Billion Euro.
    mehr (URL: http://www.hightech-strategie.de/de/426.php)
  • KMU-innovativ: Optische Technologien

    Die Optischen Technologien zählen mit über 120.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 18 Mrd. Euro zu den wesentlichen Zukunftsfeldern. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entwickeln sich in diesem Technologiefeld immer stärker als Innovationsmotor und Nahtstelle für den Transfer von Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will insbesondere solche KMU unterstützen, die sich besonders in Forschung und Entwicklung engagieren und innovative Forschungsprojekte fördern.
    mehr (URL: http://www.hightech-strategie.de/de/604.php)
  • KMU-innovativ: Produktionstechnologie

    Produktion und produktionsnahe Dienstleistungen erzielen mehr als zwei Drittel der gesamten Wirtschaftsleistung in Deutschland. Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein, nehmen Forschung, Entwicklung und Qualifizierung eine Schlüsselrolle ein. KMU sind als Innovationsmotor und Nahtstelle für den Transfer von Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft in diesem Bereich besonders stark. Sowohl in etablierten Bereichen als auch bei der Umsetzung neuer Schlüsseltechnologien in die betriebliche Praxis hat sich in den letzten Jahren eine neue Szene innovativer Unternehmen herausgebildet, die es zu stärken gilt.
    mehr (URL: http://www.hightech-strategie.de/de/435.php)
  • KMU-innovativ: Ressourcen- und Energieeffizienz

    Der Bedarf an Ressourcen und Energie einerseits sowie der Klimawandel andererseits werden in wenigen Jahren den Druck auf Wirtschaft, Politik und Gesellschaft massiv erhöhen. Umwelteffiziente Technologien entwickeln sich zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor. Treiber von Effizienztechnologien sind oft kleine und mittlere Unternehmen (KMU). In vielen Bereichen besitzen deutsche Unternehmen und hier insbesondere KMU einen internationalen Wettbewerbsvorsprung. KMU sind ein wichtiger Innovationsmotor und eine wichtige Schnittstelle für den Transfer von Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft.
    mehr (URL: http://www.hightech-strategie.de/de/439.php)

Ideen zünden TV

Mit Neugier fängt alles an! Jetzt öffnen Deutschlands Hightech-Labore ihre Tore. Ideen zünden-TV, der Web-Kanal des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, berichtet exklusiv über die innovativsten und wegweisendsten Technologien der Zukunft. Denn Forschung lohnt sich für uns alle!

Ansprechpartner

  • Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Umwelt

    • Ressourceneffizienz
    • Dr. Ingo Fitting
    • Zimmerstraße 26-27
    • 10969 Berlin
    • Telefonnummer: 030 20199-439
    • Faxnummer: 030 20199-430
    • E-Mail-Adresse: ressourcen@kmu-innovativ.de
    • Homepage: http://www.fz-juelich.de/ptj/kmu-innovativ/ressourcen
    • Laufende Vorhaben: http://foerderportal.bund.de/foekat/jsp/SucheAction.do?actionMode=searchlist&suche.lfdVhb=J&suche.ressort=BMBF&suche.pt=PT-J&suche.referat=724&suche.thema=%25KMU-innovativ%25