
Globale Märkte eröffnen Chancen für innovative Unternehmen aus Deutschland, globale Herausforderungen verlangen eine internationale Zusammenarbeit mit gemeinsam erarbeiteten wissenschaftlichen Lösungen. Die Internationalisierung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor im weltweiten Wettbewerb und deshalb wesentliches Element der deutschen Innovationspolitik.
Um Deutschlands Position in der Wissensgesellschaft zu verbessern, hat die Bundesregierung im Februar 2008 die Strategie zur Internationalisierung von Wissenschaft, Forschung und Entwicklung verabschiedet. Mit Hilfe grenzüberschreitender Zusammenarbeit soll der Wissenschafts- und Innovationsstandort Deutschland gestärkt werden und sich zu einer ersten Adresse für die besten Forscher und Studierenden aus aller Welt entwickeln. Ziel der Bundesregierung ist es, internationale und europäische Kräfte zu bündeln, um Potenziale für Deutschland zu erschließen und dem Lissabon-Ziel Europas näher zu kommen, zum weltweit wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum aufzurücken.
Bereits im ersten Jahr der Internationalisierungsstrategie wurde viel erreicht:
Die Chancen internationaler Kooperationen werden besser genutzt. Dazu beigetragen haben folgende Maßnahmen:
Der europäische Forschungsraum nimmt Gestalt an. Die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken, ist angesichts der Globalisierung von zentraler Bedeutung. Deutschland trägt als ein maßgeblicher Akteur der europäischen Forschungspolitik entscheidend dazu bei.
Deutschland will sich weiterhin prägend in Europa einbringen. Ein Schwerpunkt wird die Mitarbeit an der Weiterentwicklung des Europäischen Forschungsraums (ERA) im Rahmen des "Ljubljana-Prozesses" und der "Vision 2020" sein. Aus diesem Grund hat Deutschland dazu beigetragen, ein Forum zur strategischen internationalen Zusammenarbeit (SFIC) einzurichten und im Jahr 2009 den Vorsitz übernommen. Daneben setzt sich die Bundesregierung im Rahmen der Verhandlungen zur Zukunft des EU-Haushalts für eine noch stärkere Prioritätensetzung zugunsten von Bildung, Forschung und Innovation in Europa ein. Mit Übernahme der deutschen EUREKA-Präsidentschaft will die Regierung das europäische Netzwerk für innovative und marktorientierte Forschung stärken. Zudem unterstützt sie das Europäische Jahr der Kreativität und Innovation 2009.