Agendaprozesse ermöglichen eine neue Qualität der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft über die gesamte Innovationskette hinweg. Zunächst werden Inhalte und Schwerpunkte künftiger Förderprogramme gemeinsam mit den relevanten Akteuren in einem zielgerichteten Dialogprozess schrittweise entwickelt. Im Anschluss begleiten und gestalten diese Akteure den Innovationsprozess bis hin zur Anwendung. Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass Wissen und Forschungsbedarfe der potenziellen Anwender von Anfang an in den Prozess einfließen und die relevanten Multiplikatoren selbst die Rolle von Mitgestaltern einnehmen. Die Akzeptanz für die Umsetzung ist so im Prozess angelegt. Agendaprozesse sind offen für die Einbindung internationaler Akteure.