Ebola-Impfstoff: EMA empfiehlt Zulassung

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat erstmalig einen Ebola-Impfstoff zur Zulassung empfohlen. Die Entwicklung des neuen Impfstoffs wurde vom BMBF unterstützt. Nun hilft er, den Ebola-Ausbruch im Kongo einzudämmen.

Seit Sommer 2018 hält der inzwischen zweitgrößte Ebola-Ausbruch der Geschichte in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) an. 3250 Erkrankungen wurden bisher dokumentiert, 2171 Menschen starben an dem Virus. (Stand 24.10.2019) Den Ausbruch einzudämmen, ist schwierig: Denn zum einen betrifft er die ländlichen, schwer erreichbaren Ostprovinzen des Landes. Zum anderen erschwert die angespannte Sicherheitslage den Einsatz von Gesundheitspersonal. Eines der wichtigsten Werkzeuge im Kampf gegen den andauernden Ausbruch ist die Impfung der Personen, die mit Erkrankten in Kontakt sind. Besonders geeignet dafür hat sich der von der Firma Merck Sharp & Dohme in Deutschland hergestellte Impfstoff Ervebo™ (rVSV-EBOV) erwiesen, der jetzt von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zur Zulassung empfohlen wurde.

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