Zahlen und Fakten

Seit Start der ersten Hightech-Strategie im Jahr 2006 sind die gesamten Ausgaben für Forschung und Entwicklung von unter 60 Mrd. Euro auf über 90 Mrd. Euro angestiegen.

Die FuE-Quote am BIP hat ebenfalls deutlich zugelegt: Sie ist von unter 2,5% auf knapp 3% gestiegen. Deutschland hat somit als eines der wenigen EU-Länder das 3%-Ziel der Europa2020-Strategie vorzeitig nahezu erreicht.

Mann mit Studie

AndreyPopov/Thinkstock

Insgesamt ist das deutsche Innovationssystem auf einem sehr hohen Leistungsstand, wie verschiedene Kernindikatoren zeigen:

Ausgaben für Forschung und Entwicklung

Die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) im Jahr 2016 in Deutschland beliefen sich auf 92,2 Mrd. Euro, die Ausgaben der Bundesregierung für FuE betrugen im Jahr 2016 15,6 Mrd. Euro.  Die Ausgaben der Wirtschaft für FuE im Jahr 2016 beliefen sich auf 62,8 Mrd. Euro, damit wurde das 3-Prozent-Ziel nahezu erreicht: 2,93 % des BIP wurden 2016 für FuE ausgegeben.

Forschung und Wissenschaft

Weltweit zählt Deutschland zu den zehn forschungsintensivsten Volkswirtschaften (OECD). In Deutschland waren im Jahr 2016 mehr als 650.000 Personen in FuE beschäftigt. Im Jahr 2016 waren rund 46.000 ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Hochschulen tätig. Die OECD-Exzellenzrate für Deutschland beträgt 12,2 %. Diese Zahl gibt an, welcher Anteil der eigenen wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu den meistzitierten Publikationen weltweit gehört. Der Weltanteil der international gehandelten forschungsintensiven Waren im Jahr 2016 aus Deutschland beläuft sich auf 11,6%.

Innovationsausgaben und Patente

Die Innovationsausgaben deutscher Unternehmen im Jahr 2016 betrugen 158,8 Mrd. Euro. Der Anteil deutscher KMU im Jahr 2016 belief sich auf 36 Mrd. Euro.  Der Umsatz der deutschen Wirtschaft mit Produktinnovationen im Jahr 2016 umfasste 719 Mrd. Euro. Die Anzahl weltmarktrelevanter Patente pro Million Einwohner im Jahr 2015 betrug 371. Im Vergleich zu den USA verfügt Deutschland damit über einen fast doppelt so hohen Anteil angemeldeter weltmarktrelevanter Patente in Relation zur Bevölkerung.